Debutroman

Der weite Weg zum Wasserspender

Florian Illichmann-Rajchl
Der weite Weg zum Wasserspender

Metroverlag
Wien 2012
240 Seiten
19,90
ISBN: 978-3-99300-082-0


 

Pressestimmen:

Der weite Weg zum Wasserspender ist der Debütroman von Florian Illichmann-Rajchl, einem Gründungsmitglied der Gruppe „Literatur an anderen Orten“. Was Illichmann-Rajchl in seinem ebenso unterhaltsamen wie aufrüttelnden Werk beschreibt, ist eine Welt der kleinen und größeren Demütigungen, Abhängigkeiten und Unterwerfungen. Was beim Wasserspender beginnt – der den freien Mitarbeitern verwehrt wird – endet bei der großen, systematischen Ausbeutung. Doch sein Roman sei „keine raunzige Chronologie gemeiner Widerwärtigkeiten am Arbeitsplatz“, erläutert Illichmann-Rajchl. Vielmehr verstehe er ihn als „eine respektlose Annäherung an das verstrickteste, faszinierendste Sado-Maso-Biotop unserer westlichen Gesellschaft: das Büro, in dem aufgrund von innerer Massenimmigration keiner mehr sein will – weder die Sklaven noch die Chefs“.
Roman David Freihsl im Standard Album, 29. 09. 2012

"Der weite Weg zum Wasserspender" ist ein höchst amüsanter Statusbericht zur modernen Geschäftswelt. Dabei geht es dem Autor weniger darum, unfaire Arbeitsverhältnisse anzuprangern, als vielmehr die Lebensqualität des Einzelnen in Erinnerung zu rufen. Und das macht er mit einer gehörigen Portion Selbstironie."
Claudia Gschweit in Ex libris, der Büchersendung auf Ö1

"In seinem Debüt gelingt es dem Wiener Florian Illichmann-Rajchl­, die schöne, neue Welt der scheinfreien Mitarbeiter in ihrer ganzen Absurdität zu beschreiben, wobei der lesenswerte Roman nicht immer ganz so lus­tig ist, wie er sein möchte."
Benedikt Narodoslawsky im Falter

"[...] trotz der Schwere des Themas behält der Autor seine teils subtil-ironische, teils humorvolle Komponente. Etwa erinnert der Schluss mit "Zurück zur Natur" und der Berufung auf Realwerte an Voltaires "Candide"...  Denn Lorenz ist ähnlich wie Candide ein Getriebener – ein Getriebener der Gerechtigkeit. [...| Mit "Der weite Weg zum Wasserspender" hat Illichmann-Rajchl ein treffendes und ironisches Debüt vorgelegt!"
Angelo Algieri für das Literaturhaus Wien

 

Aus dem Verlagsprogramm:

Nach 15 Jahren Studiums der Veterinärmedizin ist Lorenz Höfer bereit, das Studieren innerlich abzuschließen, um stattdessen einen schlecht bezahlten Job in einer Medienagentur anzunehmen. Nur vorübergehend, denn niemand will in der »Media Consult Austria« lange bleiben. In seinem genauso witzigen wie ehrlichen Erstlingsroman beschreibt Florian Illichmann-Rajchl, was Arbeiten bedeutet, wenn der Mitarbeiter nicht zählt.